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Pro Landshut - unser Flugplatz

Pressemeldungen

19.09.2008


INFORMATIONEN ZUM LUFTSPORTVEREIN LANDSHUT e.V.
Am 29. September 1950 wurde der Luftsportverein Landshut e.V. gegründet, fast 12 Jahre später landeten die ersten Motorflugzeuge auf dem von Vereinsmitgliedern ausgebauten Verkehrslandeplatz Ellermühle. Der Luftsportverein besteht heute aus den vier Gruppen Ballonsport, Segelflug, Modellflug sowie Motorflug. Neben der satzungsmäßig festgeschriebenen Förderung des Luftsports als Vereinszweck engagieren sich die Mitglieder aber auch für das Gemeinwohl und für soziale Belange.

  • Die Luftrettungsstaffel Bayern ist seit 1973 fester Bestandteil der Katastrophenschutzplanung des Freistaates Bayern. Der Stützpunkt Landshut wird bereits seit 1977 vom Luftsportverein betrieben, der Flugzeuge und Piloten der Motorfluggruppe zur Verfügung stellt. Die Luftrettungsstaffel hat beachtliche Erfolge vorzuweisen bei

    • der vorbeugenden Waldbrandbeobachtung
    • bei Such- und Rettungseinsätzen
    • der Gewässerüberwachung
    • der Verkehrsbeobachtung und -überwachung

  • Der Luftsportverein ist 1987 eine Patenschaft eingegangen, die bis heute existiert und den Missionsflugdienst in Ecuador finanziell unterstütz. Der Missionsflugdienst hat insbesondere die Aufgabe, die medizinische Ver-sorgung der Bevölkerung in abgelegenen Gebieten sicherzustellen, die nur aus der Luft zu erreichen sind.
  • Die Segelfluggruppe bietet Jugendlichen im Rahmen des Ferienprogramms regelmäßig das Kennenlernen des Segelflugbetriebs incl. Schnupperflüge an.
  • Auch die Modellfluggruppe stellt regelmäßig Piloten, Geräte und den Modellflugplatz für die Beschäftigung von Jugendlichen im Rahmen der verschiedenen Ferienprogramme zur Verfügung.
  • In 2007 wurde für rund 50 Jugendliche des Sonderpädagogischen Förder-zentrums Landshut eine Nikolausfeier am Verkehrslandeplatz Ellermühle organisiert. Nach einer umfangreichen Besichtigung aller Flugplatzeinrich-tungen kam der Nikolaus mit dem Hubschrauber zu Besuch und verteilte kleine Geschenke. Die anschließende Bewirtung der jungen Gäste rundete das Programm ab.
  • Ebenfalls in 2007 organisierte die Modellfluggruppe einen Großflugtag in Ellermühle. Über 100 Gastpiloten demonstrierten in beeindruckenden Flugvor-führungen ihr Können. Diese erstmals durchgeführte Veranstaltung zog annähernd 3000 interessierte Zuschauer an.
  • Die Motorfluggruppe hat in ihren Reihen einen ehemaligen deutschen Vizemeister im Kunstflug in der „Advanced Class“, der als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft regelmäßig Wettbewerbe bestreitet.
  • Die Ballonsportgruppe organisiert Ende August 2008 bereits die 17. Niederbayerische Ballonwettfahrt mit Teilnehmern aus ganz Europa. Unbestrittener Liebling der zahlreichen Zuschauer ist das abendliche Ballonglühen im Rahmen der Auftaktveranstaltung.
  • Ein Mitglied der Segelfluggruppe hat sich dieses Jahr für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft 2009 in der 15m-Klasse qualifiziert.
  • Einige Mitglieder der Motorfluggruppe haben sich der Pflege und dem Betrieb historischer Flugzeuge verschrieben. So existiert z.B. eine top restaurierte Version eines Scheibe SF 23 „Sperling“ (Baujahr 1962) am Platz, ein Mitglied ist Eigner eines Lizenznachbaus einer Bücker Bü133 Jungmeister. Die Origi-nale dieses Doppeldeckers wurden in den dreißiger Jahren als Schulflugzeug eingesetzt.

Um auch in der Zukunft dieses Engagement fortführen zu können, brauchen wir die Investitionen in den Erhalt des Verkehrslandeplatzes Ellermühle, die von einem Bürgerbegehren mit Agitation und gezielter Desinformation verhindert werden sollen. Aktionen wie die „Bürgerinitiative Münchnerau“ oder insbesondere der „Verein gegen Fluglärm e.V.“ (Originalzitat des 1. Vorstands Decker: „Wir wollen euch hier nicht haben“) machen kein Hehl daraus, dass das erklärte Ziel letztendlich die Schließung des Flugbetriebs in Ellermühle ist. Stimmen Sie beim Bürgerentscheid am 29.09.2009 für den Ausbau des Verkehrslandeplatzes Ellemühle!

Landshut, im August 2008


Der Vorstand des Luftsportvereins Landshut e.V.

Jörn Rambach Christian Kramer, 1. Vorsitzender 2. Vorsitzender


29.07.2008

Fakten gegen Propaganda

Die Landshuter Bürger haben recht, wenn sie das von den üblichen Bedenkenträgern veranstaltete Verwirr-Spiel um den Landshuter Flugplatz so langsam unerträglich finden.

Um was geht es eigentlich?

Seit 40 Jahren konnten am Landshuter Flugplatz alle Flugzeuge bis 5700 kg Gesamtgewicht starten und landen.

Das war der bisherige Status Quo, bis die EU in ihrer unergründlichen Weisheit verfügt hat, 900 m Landebahn sind für die gebräuchlichen Flugzeuge der Luftfahrtunternehmen zu kurz und diese muss verlängert und verbreitert werden.

Die Gesamtlänge der befestigten Fläche der Landshuter Landebahn ist bereits von einem Ende zum anderen bereits 1180 m lang, von denen aber derzeit nur 900 m genutzt werden können.

Um die EU- Forderungen zu erfüllen, müsste diese Fläche um 140 m verlängert werden.

Das wären dann 1320 m, die auf dieser Länge von 20 m um 3 m auf 23 m verbreitert werden müsste.

Es geht hier nicht um einen “Grossflughafen”, sondern um einige Meter Verlängerung und Verbreiterung, damit die gleichen Flugzeuge, wie bisher, den Landshuter Flugplatz weiter benutzen können.

Nach 30 Jahren Benutzung ist die Landebahn-Sanierung sowieso fällig.

Unterm Strich kostet eine Sanierung, ohne Zuschüsse des Landes aus Infrastruktur-Mittel, soviel, wie die erforderliche EU-Anpassung, wie diese in Straubing, Eggenfelden und Vilshofen mit Zuschüssen bereits längst erfolgte.

Dise EU-Anpassung wurde bereits 2001 in der IHK-Luftfahrt-Studie für Niederbayern beschrieben und ist im Bayerischen Landes-Entwicklungs-Plan der Staats-Regierung und des Landtages gewünscht. Auch im Regional-Plan Landshut wird diese gefordert.

Ist also keine “Erfindung” der Landshuter Luftfahrt!

Ws sind die Folgen für die Landshuter, wenn diese Planung, wie so oft über die vergangenen Jahre, ignoriert oder hintertrieben wird?

Der Landshuter Flugplatz wird vom zweitwichtigsten Verkehrslandeplatz Südbayerns tatsächlich auf den Status eines “hinterindischen Segelflugplatzes”, wie das OB Rampf ziemlich treffend sagte, zurück geworfen.

Den Unternehmen am Flugplatz, PTL,A DAC-Rettungs-Hubschrauber, UL-Entwicklung, Werft und Flugschulen, die ca. 20 Millionen eigene Mittel investiert haben, wird mittelfristig die Existenzgrundlage entzogen.

So etwas spricht sich unter Investoren schnell herum und wäre kein Anreiz für dringend benötigte zukünftige Investoren, die Geld und Arbeits-Plätze nach Landshut bringen sollen.

Aus der Region Landshut sind ca. 3000 Leute in der Luftfahrt beschäftigt.

Landshut als “Luftfahrt-Schluss-Licht” in Niederbayern ist auch keine besondere Empfehlung, sich in Landshut niederzulassen.

Landshut kann sich weitere “Gewerbe- und Unternehmens-Vertreibungen” nicht mehr leisten.

Landshut muss wieder selbst das Geld verdienen, nicht zuletzt, um die Schulden-Hinterlassenschaft abzutragen und wieder für Gewerbe-Neuansiedlungen attraktiv zu werden. Jeder Landshuter kann deutlich sehen, dass das Gewerbegebiet West immer noch zur Hälfte eine “beleuchtete Schafweide” ist und mit dem Schoch-Kasernen-Gelände geht auch kaum was voran.

Der “Speck-Gürtel” von Gewerbe um, aber ausserhalb der Stadt Landshut, macht den Landkreis reich und glücklich, aber einiges sollte auch noch in Landshut für Investoren attraktiv bleiben.

Da stellt sich dann aber auch die Frage, was bewegt denn die “Flugplatz-Gegner” zu ihrer jahrelangen Investoren-Hetz-Jagd?

Fluglärm kanns kaum sein. Seit 1972 haben sich die Starts- und La ndungen halbiert, fast alle Flugzeuge erfüllen heute die Anforderungen des erhöhten Lärmschutzes und Platzrundenflüge sind auf ein Minimum geschrumpft.

Die Platzrunde wurde vor Jahren einvernehmlich mit den damaligen Bürger-Initiativen Bruckberg und Eugenbach auf höchstmögliches Niveau und um die Ortschaften herum gelegt.

Und an den Flugzeug-Grössen ändert sich auch nichts, es bleibt bei 5700 kg Gesamtgewicht!

Die Propaganda, mit der die Landshuter vor 4 Jahren beim Bürgerentscheid geleimt wurden, nach Landshut kommt die 3. Münchner Startbahn hat sich ja wohl als übles Schauer-Märchen entlarvt.

Kaum nachzuvollziehen ist auch das wütende Aufbrausen der Flugplatz-Gegner, nachdem der gewählte Landshuter Stadtrat mehrheitlich für einen Bürger-Entscheid und gegen einen Hinterzimmer-Kompromiss, unter Ausschluss der Landshuter Bürger, gestimmt hat.

Auch der von den Gegnern vielbeschworene “ Bürgerwille” äussert sich gegen die Vernichtung des Flugplatzes Landshut.

Die Landshuter FDP hat sich vor, während und nach den Kommunalwahlen für eine EU-Anpassung ausgesprochen.

Und wurde das erste Mal in Fraktions-Stärke in den Stadtrat gewählt.

Von den Flugplatz-Gegnern “empfohlene” Stadtrats-Kandidaten wurden nicht wieder gewählt oder rutschten in der Liste nach hinten.

Die merkwürdige Methode der Flugplatzgegner, missliebige Kandidaten an den Pranger zu stellen und gefällige zu empfehlen, hat den Landshuter Wählern nicht besonders gefallen.

Persönliches Mobbing gegen Andersdenkende, gegen Presse und Investoren, ist auch nicht unbedingt ein Zeichen von Vertrauens- und Glaubwürdigkeit.

Warum wollten die Flugplatz-Gegner also den Bürgerentscheid verhindern?

Der Bürgerentscheid war schon vor 4 Jahren im Ergebniss recht knapp und zweifelhaft bei tausenden von ungültigen Srtimmen!

Ein bischen mehr Vertrauen in die Urteilsfähigkeit der Landshuter wäre auch für die wortgewaltigen Flugplatz-Gegner angebracht.

Allein mit Schauer-Geschichten und fragwürdiger Propaganda lassen sich die Landshuter nicht noch einmal hinters Licht führen.

Die Landshuter werden jetzt entscheiden, ob sie ihren seit 1965 bestehenden Flugplatz behalten wollen, oder ob sie den auch noch verlieren möchten!

Alois Rohrsetzer

Präsidiums-Mitglied
FDP-Bezirksverband
Niederbayern

Juli 2008

Unter der Führung von Stadtwerkeleiter Dr. Klaus Blum und in Begleitung der Verwaltungsbeirätin für die Stadtwerke, Frau Elke März-Granda besichtigten die Stadträte Helmut Radlmeier und Rudolf Schnur den Tower am Flugplatz Ellermühle. Die Stadtwerke Landshut haben den Betrieb 2003 von der Stadtverwaltung übernommen.
Der Verkehrslandeplatz zeigt seit Jahrzehnten einen erheblichen Investitons- und Instandhaltungsstau. Dieser wird in den kommenden Jahren beseitigt werden müssen. Beispiele dafür sind die Oberfläche der Start- und Landebahn und das Arbeitsplatzumfeld in dem ergonomisch und energetisch nicht optimal ausgestatteten Übersichtsturm der Flugleitung bzw. -flugaufsicht. Diesen Aufwendungen stehen für die Stadtwerke nur relativ niedrige Erlöse durch Start- und Landegebühren sowie Provisionen aus dem Verkauf von Treibstoffen gegenüber. Der Stadt Landshut jedoch stehen Einnahmen durch Erbpacht für Flächen auf dem Gelände des Flugplatzes, sowie Gewerbesteuer von Betrieben mit Flugplatzbezug gegenüber. Diese Einnahmen decken ein Vielfaches der Verluste der Stadtwerke ab. Hinsichtlich der als Grundlage des weiteren Betriebes des Verkehrslandeplatzes seit Jahren immer wieder ins Gespräch gebrachten Wirtschaftlichkeit ist festzustellen, dass diese bei Betrachtung des Gesamthaushaltes der Stadt Landshut, also Stadtwerke und Stadthaushalt, bereits seit Jahren gegeben ist. Werden, wie von den beiden CSU-Stadträten mehrfach in Anträgen gefordert, alle Kosten auch allen durch den Betrieb des Flugplatzes zuordnenbaren Erträge gegenübergestellt, gibt es keine jährlichen Unterdeckungen, die mit dem Stadthaushalt ausgeglichen werden müssten. Erfreut nahmen Helmut Radlmeier und Rudolf Schnur die Ausführungen des Werkleiters zur Kenntnis, dass derzeit sowohl weitere Einsparungs-möglichkeiten genutzt werden, wie auch neue Einnahmequellen (z.B. Verpachtung von Grundstücken für Hallen) generiert werden. Der viel beschworene „Status Quo" des Verkehrslandeplatzes ohne Zuschüsse von Seiten der Allgemeinheit ist also bei ganzheitlicher Betrachtung bereits Wirklichkeit.

Letzte Aktualisierung 17.09.2008

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